Jusos Thürin­gen fordern von Land­tagspräsi­dent Chris­t­ian Car­ius, die AfD-Frak­tion von der Gedenkstunde für die Opfer der nation­al­sozial­is­tis­chen Gewaltherrschaft am 27.1.2017 im Thüringer Land­tag auszuladen.

“Die Rede des AfD-Frak­tionsvor­sitzen­den Höcke am  17. Jan­u­ar in Dres­den hat sein anti­semi­tis­ches, rassenide­ol­o­gis­ches und geschicht­sre­vi­sion­is­tis­ches Welt­bild offen­bart. Es wäre ein Schlag ins Gesicht der Opfer, ihrer Ange­höri­gen und all jen­er Men­schen, die sich Tag für Tag neo­faschis­tis­chen Umtrieben in den Weg stellen, wenn dieser Men­sch und seine Frak­tion an der Gedenkstunde im Thüringer Land­tag teil­nehmen wür­den”, so Sask­ia Schel­er, Lan­desvor­sitzende der Jusos Thüringen.

“Höck­es Rede erin­nert an Goebbels’ Has­sti­raden in der Zeit des Nation­al­sozial­is­mus. Sie verunglimpft die Opfer, würdigt das Gedenken an die ermorde­ten Jüdin­nen und Juden herab und ruft zu ein­er Umdeu­tung der Geschichte auf. Ich fordere den Präsi­den­ten des Thüringer Land­tags, Chris­t­ian Car­ius, daher dazu auf, die AfD-Frak­tion der Gedenkstunde für die Opfer der nation­al­sozial­is­tis­chen Gewaltherrschaft am 27.1.2017 im Thüringer Land­tag auszu­laden”, so Schel­er abschließend. 

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