Die Jusos sind die Jugen­dor­gan­i­sa­tion der SPD. Jedes SPD-Mit­glied unter 35 Jahren ist automa­tisch Juso. Aber nicht jed­er bei den Jusos ist automa­tisch in der SPD. Das heißt: man kann bei den Jusos mit­machen, ohne gle­ich in die SPD ein­treten zu müssen.

Und das wollen wir (ganz kurz gefasst…)

Die Grundw­erte der sozialdemokratis­chen Bewe­gung „Frei­heit, Gerechtigkeit und Sol­i­dar­ität“ sind Aus­gangspunkt unser­er Arbeit und nicht nur eine leere Worthülse. Für uns bedeutet Gerechtigkeit ein selb­st­bes­timmtes Leben für alle, frei von Zwang. Nur durch per­sön­liche Ent­fal­tung und Entwick­lung indi­vidu­eller Fähigkeit­en, auf Basis ökonomis­ch­er Sicher­heit, ist sozialer und ökonomis­ch­er Fortschritt möglich.

Wir wollen eine gerechte Gesellschaft, in der alle Men­schen unab­hängig von Geschlecht, Herkun­ft, Nation­al­ität, sozialer Stel­lung, sex­ueller Ori­en­tierung und ihren Vor­lieben gle­iche Möglichkeit­en und die gle­iche Teil­habe an Wohl­stand und Macht haben. Dies ist nur in ein­er sol­i­darischen Gesellschaft denkbar, die über den Teller­rand hin­aus­blickt und weltweit für Frieden und Sol­i­dar­ität eintritt.

Wir glauben, dass diesem Ziel das heutige kap­i­tal­is­tis­che Sys­tem gegenüber ste­ht. Wir stre­it­en für eine Über­win­dung der Ver­hält­nisse, in denen der Men­sch aus­ge­beutet wird. Wir Jusos Thürin­gen wer­den in unser­er Arbeit klarstellen, dass das derzeit herrschende kap­i­tal­is­tis­che Sys­tem ein Sys­tem von imma­nen­ten Ungle­ich­heit­en ist und wir nach ein­er anderen Form des Zusam­men­lebens streben. Unsere Vision ein­er gerecht­en und freien Gesellschaft ist der demokratis­che Sozialismus.

Den Kampf für eine neue Gesellschaft sehen wir nicht in erster Lin­ie als parteipoli­tis­chen Auf­trag. Wir wollen als Jusos Thürin­gen vielmehr in gesellschaftlichen Bünd­nis­sen für unsere Idee wer­ben und neue Bünd­nisse schmieden. Die Geschichte hat bewiesen, dass wir keine „sozial­is­tis­che Elite“ brauchen son­dern demokratis­che gesellschaftliche Prozesse.

Als linke Kraft inner­halb der SPD ist es auch unsere Auf­gabe, Poli­tik für mehr soziale Gerechtigkeit, für ein sol­i­darisches Miteinan­der, aus­ge­hend von der indi­vidu­ellen Frei­heit, in die Partei hineinzu­tra­gen und mit ihr zu gestal­ten. Ohne die SPD wird es keine pro­gres­sive Poli­tik geben. Die Jusos waren es oft­mals, die unter Gegen­wehr die Zukun­ft­s­the­men inner­halb der SPD durchge­set­zt haben. Die Lan­desparteitage haben gezeigt, dass wir der inhaltliche Motor sind.