Die Jusos Thü­rin­gen reagie­ren mit Unver­ständ­nis auf die Äuße­rungnen des Nord­häu­ser Land­rats Mat­thias Jend­ri­cke auf die Abschie­be­zah­len aus den Thü­rin­ger Landkreisen.

„Dass sich ein SPD-Land­rat beson­ders stolz dar­über zeigt, dass sein Land­kreis bei Zwangs­ab­schie­bun­gen thü­rin­gen­weit Spit­zen­rei­ter ist, ist für die Jusos, die sich für eine humane Asyl­po­li­tik stark machen, schwer zu ertra­gen“, kri­ti­siert Saskia Sche­ler, Lan­des­vor­sit­zende der Thü­rin­ger Jusos. „Unser Fokus sollte dar­auf lie­gen, Geflüch­tete anstän­dig unter­zu­brin­gen und best­mög­li­che Chan­cen ihrer Inte­gra­tion zu gewähr­leis­ten. Ich würde mich freuen, wenn Mat­thias Jend­ri­cke dies auch als Haupt­au­gen­merk sei­nes Land­rats­amts nach außen kommuniziert.“

„Ich freue mich, dass auch Mat­thias Jend­ri­cke betont, dass auch aus Nord­hau­sen keine Abschie­bun­gen in die Kri­sen­ge­biete Afgha­ni­stan und Irak statt­fin­den. Die Jusos Thü­rin­gen ste­hen jedoch dar­über hin­aus nach wie vor hin­ter der For­de­rung eines gene­rel­len Stopps von Abschie­bun­gen gerade in den Win­ter­mo­na­ten“, erin­nert Saskia Sche­ler an die u.a. auch vom Thü­rin­ger Flücht­lings­rat erho­bene For­de­rung nach einem Win­ter­ab­schie­be­stopp (zum Nach­le­sen: http://www.fluechtlingsrat-thr.de/aktuelles/pressemitteilungen/resolution-für-einen-winterabschiebestopp-thüringen).

Saskia Sche­ler, Lan­des­vor­sit­zende der Jusos Thüringen

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