Anlässlich des Verkaufs von ca. der Hälfte aller städtischen Wohnung durch die städtische Wohnungsgesellschaft Bad Tennstedt (SWG) fordern Maximilian Schröter und Melissa Butt, Landesvorsitzende der Jusos Thüringen, finanzielle Entlastung für die kommunalen Wohnungsunternehmen in Thüringen und Ostdeutschland.

Maximilian Schröter führt aus: „In ganz Ostdeutschland ächzen die kommunalen Wohnungsgesellschaften noch immer unter den DDR-Altschulden. Kommunen dürfen 2022 nicht gezwungen sein, ihr Tafelsilber zu verscherbeln. Überall stehen Modernisierungen in Sachen Barrierefreiheit oder energetische Sanierungen an, für die dringend finanzielle Spielräume gebraucht werden.“

Die Jusos fordern daher die Thüringer Landesregierung auf, schleunigst gemeinsam mit der Bundesregierung die Altschuldenproblematik anzugehen und die Schulden der ostdeutschen Wohnungsunternehmen zu tilgen. In ihrem Koalitionsvertrag haben die Ampel-Parteien festgeschrieben, sich 2022 diesem Thema anzunehmen.

Melissa Butt ergänzt: „Wohnen ist ein Menschenrecht und bezahlbares Wohnen ist essentiell. Man kann nicht einerseits sozialen Wohnraum fordern und andererseits zulassen, dass immer mehr Wohnung an private Investoren verkauft werden.  So schaffen wir uns heute die Probleme von Morgen.“

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