Auf der Landeskonferenz der Jusos Thüringen in Weimar gaben die Jusos den Startschuss für ihre Jugendkampagne „Alles was ich will!“,  bei der bis zur Landtagswahl 2014 die jungen Menschen in Thüringen ihre Wünsche und Ziele einbringen können. „Diskussionsfreudig, partizipativ und kreativ sind die Leitlinien unserer Kampagne“, so Markus Giebe, Landesvorsitzender der Jusos Thüringen.

Die Kampagne ist die größte und umfangreichste Jugendkampagne, die es in Thüringen bisher von einem politischen Jugendverband gegeben hat. Dabei werden in ganz Thüringen Jugendliche und Akteure der Jugendarbeit befragt. Sie sollen in verschiedenen Veranstaltungen, Diskussionsforen die Möglichkeit haben in den Dialog mit den Jusos zu treten und sich dabei einzubringen. Zudem wird auch eine thüringenweite Jugendumfrage durchgeführt, die über die individuelle Situation von Jugendlichen aufklären soll. Diese Umfrage soll auch selbstkritisch reflektieren, warum gerade bei jungen Menschen die Zustimmung zur SPD in den letzten Jahren abgenommen hat.

„SPD und Jusos müssen die Stimme der jungen Menschen in Thüringen sein. Jugendliche sind nicht unpolitisch, aber Parteien haben den Punkt verpasst, bei ihnen als Interessenvertretung wahrgenommen zu werden“, so Markus Giebe.

Mit der Kampagne wollen die Jusos vor allem einen Input für das Regierungsprogramm 2014 der SPD geben.

Giebe kritisierte in seiner Rede auf der Juso-Landeskonferenz die aktuelle politische Situation in Thüringen: „Schaut man auf die aktuelle Politik wird deutlich, dass es in diesem Land einen ausgebrannten Blockierer gibt – und der heißt CDU. Aktuell wird die Diskussion zu vielen wichtigen Themen, wie dem Ausbau der Schulsozialarbeit, von der CDU abgeschmettert. Mit Blick auf die Regierungskoalition muss man sich langsam die Frage stellen, ob es noch genug Schnittmengen für die nächsten zwei Jahre gibt“.