Die Juso-Spitzenkandidatin Diana Lehmann und der Juso-Landgrafik-alleswasesvorsitzende Markus Giebe stellten am Donnerstag die Ergebnisse ihrer Jugendumfrage der Öffentlichkeit vor. „Als erster und einziger politischer Jugendverband haben wir eine Umfrage bei jungen Menschen in Thüringen durchgeführt und nach ihren Wünschen und Ideen an die Politik befragt“, ist Markus Giebe überzeugt von der Befragung.

Vor allem zeigte sich die Thüringer Jugend politikinteressiert. Nur etwa 26 Prozent der Befragten gaben an kaum Interesse an Politik zu haben. „Junge Menschen sind aktiv und haben klare politische Vorstellungen und nehmen ihre Probleme im Alltag sehr wohl wahr. Wir wollen in Zukunft noch mehr Ansprechpartner für diese Probleme sein“, sagte Giebe.

Bildung, Arbeit und Soziales sind die wichtigsten Themenfelder für die befragten Jugendlichen. „Alle drei Themenbereiche hat die SPD in den letzten fünf Jahren Regierungsverantwortung entstaubt vom CDU-Muff. Kreissägen interessieren nur Mitglieder der Jungen Union“, zeigt sich Giebe zufrieden mit der Aufstellung der SPD für die anstehenden Landtagswahlen.

„52% der 20- bis 29-jährigen in Thüringen verdienen weniger als 8,50€. Die niedrigen Löhne sind für junge Menschen eine Einladung das Land zu verlassen. Zwei Drittel der Befragten bestätigen uns das“, so Diana Lehmann. „Dies ist nicht nur für die demografische Entwicklung des Landes verheerend, es wird mit diesem Bedingungen auch schwierig den Fachkräftebedarf zu decken.“

Diana Lehmann erneuert auch die Förderung der Jusos Thüringen auf Investition in Bildung, Jugendarbeit und soziale Sicherung zu setzen. „Die jungen Menschen, die wir befragt haben, haben uns hier einen klaren Auftrag mitgeben. Investition in soziale Infrastruktur und Jugend muss Vorrang vor Kürzungsorgien haben.“

„Wie setzen uns im Landtagswahlkampf für gute Lebensbindungen und attraktive Freizeitmöglichkeiten ein. Wir wollen Gute Arbeit und Ausbildung für junge Menschen. Dazu gehören ein Fond zur Förderung von Jugendeinrichtungen, ein Azubi-Ticket und Jugendberufsagenturen,“ so Diana Lehmann und Markus Giebe abschließend.