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Die Thüringer Jusos widersprechen der Aussage des JU-Landesvorsitzenden Stefan Gruhner, der Islam gehöre nicht zur Identität Deutschlands. „Einer unserer Grundwerte ist Pluralismus, der unter anderem in der Religionsfreiheit Ausdruck findet. Wer Religionen gegeneinander ausspielt, stellt  diesen Grundwert in Frage und grenzt bewusst Menschen aus“, so Markus Giebe, Landesvorsitzender der Jusos Thüringen.

Für den sozialdemokratischen Nachwuchs ist  es ein hohes Gut und eine historische Errungenschaft, die kulturell und geschichtlich gewachsen ist, dass Menschen in Deutschland nach ihren Vorstellungen leben können. Es ist besorgniserregend, dass diese Freiheit von rechten und konservativen Kräften regelmäßig angegriffen wird, um einen gesellschaftlichen Konsens zu erzwingen und in die Lebensvorstellungen von Menschen einzugreifen.

Statt einer abstrakten und ausgrenzenden Debatte um Religionen, sollte die Junge Union endlich eine klare Position zum Umgang mit Flüchtlingen in Thüringen finden. „Ihre christlichen Grundwerte kann sie in der Flüchtlingsarbeit unter Beweis stellen. Dabei geht es nicht um sogenanntes Multikultigehabe sondern um gelebte Nächstenliebe. Aber die Identität der Jungen Union scheint stärker von Pegida und AfD geprägt zu sein als vom Christentum“, so Giebe abschließend.

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