Die Thüringer Jusos kritisieren die Zurückhaltung der CDU bei der Umsetzung der Ziele des Volksbegehrens für eine bessere Familienpolitik. Die Umsetzung der Ziele war im Koalitionsvertrag zwischen SPD und CDU beschlossen worden. „Die CDU setzt hier offensichtlich auf eine Verzögerungstaktik.“ so Diana Lehmann, Landesvorsitzende der Jusos Thüringen.

Die Kritik an der Finanzierbarkeit seitens der CDU ist für die Jusos nicht haltbar. „Wir haben uns von Anfang an für eine Abschaffung des Landeserziehungsgeldes ausgesprochen. Das sind Mittel die der Förderung von Infrastruktur verloren gehen und zur Gegenfinanzierung eingesetzt werden könnten.“ so Diana Lehmann.

Die Jusos Thüringen fordern die Thüringer-CDU auf, ihren Beitrag zur Umsetzung des Koalitionsvertrages zu leisten. Die Versprechen der Thüringer-Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht, neue Akzente in der Landespolitik zu setzen, dürfen nicht zu leeren Worthülsen verkommen. Stattdessen erwarten sie ein klares Signal zur Stärkung frühkindlicher Bildung. Diana Lehmann erklärt dazu: „Das Wahlergebnis der CDU hat bewiesen, dass die Familienpolitik der Althaus-Regierung auf breite Ablehnung stößt. Es wird Zeit sich davon zu verabschieden.“

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