Die Jugend­ver­bände links­ju­gend [’solid] und Jusos sind besorgt um einen Miss­brauch der Pan­de­mie­si­tua­tion für ein­zelne Par­tei­in­ter­es­sen. Die aktu­elle Pan­de­mie­si­tua­tion in Thü­rin­gen sei aus der Sicht der Links­ju­gend und der Jusos mehr als besorg­nis­er­re­gend. Gleich­zei­tig lässt ein vor­sich­ti­ger Aus­blick auf die nächs­ten Wochen und Mona­ten kei­nen Opti­mis­mus auf eine ent­spann­tere Situa­tion ohne Kon­takt­be­schrän­kung zu. „Wir sind abso­lut dafür, über die Neu­wahl im April aus Pan­de­mie­ge­sichts­punk­ten zu bera­ten“, mei­nen Gru­ber und Shevchenko.

Der Spre­cher der links­ju­gend [’solid] Thü­rin­gen, Paul Gru­ber sagt:  „Trotz aller Vor­sicht, die gebo­ten ist, soll­ten wir nicht ver­ges­sen, warum es diese Neu­wahl braucht. Die Frak­tio­nen von CDU und FDP haben sich mit ihrem Pakt mit der AfD am 05. Februar 2020 dis­qua­li­fi­ziert. Der Land­tag muss daher zum nächst mög­li­chen Zeit­punkt auf­ge­löst wer­den und nicht erst ein hal­bes Jahr später.“

Der Vor­sit­zen­der der Jusos Thü­rin­gen, Oleg Shev­chenko ergänzt: „Die Pan­de­mie kann den Damm­bruch nicht ver­ges­sen machen. Was wir der­zeit auf kei­nen Fall brau­chen, sind poli­ti­sche Spiel­chen ein­zel­ner, die sich mehr mit Umfra­gen und poli­ti­schen Stra­te­gien beschäf­ti­gen, als mit Thü­rin­gen. Was wir brau­chen, sind mutige Demokrat:innen, die sich ohne Wenn und Aber für die schnelle Durch­füh­rung einsetzen.“

Gru­ber und Shev­chenko ver­wei­sen abschlie­ßend auch auf die kom­men­den Land­tags­wah­len in Rhein­land-Pfalz und Baden- Würt­tem­berg, die eben­falls durch­ge­führt wer­den: „Die Wah­len müs­sen vor den Som­mer­fe­rien stattfinden!“

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.