Auf ihrer Lan­deskon­ferenz in Erfurt wählte der sozialdemokratis­che Nach­wuchs am Sam­stag den 22-jähri­gen Mühlhäuser, Oleg Shevchenko, mit 85 Prozent zu ihrem neuen Lan­desvor­sitzen­den. Der gebür­tig aus der Ukraine stam­mende Shevchenko ist bere­its seit einem Jahr Mit­glied im Bun­desvor­stand der Jusos. Die bish­erige Lan­desvor­sitzende, Sask­ia Schel­er, trat nicht erneut für das Amt an.

In sein­er Vorstel­lungsrede forderte er von der rot-rot-grü­nen Lan­desregierung einen stärk­eren Fokus auf junge Men­schen zu leg­en. “Bil­dung muss endlich Vor­fahrt haben! Mehr Lehrer gegen Unter­richt­saus­fall, mehr Investi­tio­nen in mod­erne Schul­ge­bäude und weg mit dem Poly­lux und her mit dem dig­i­tal­en Klassen­z­im­mer.”, pochte Shevchenko, im Bei­sein der Thüringer Finanzmin­is­terin Heike Taubert, auf mehr Investi­tio­nen in Bildung.

Zudem warnte er die Thüringer Regierungskoali­tion davor einen Rückzieher bei der Gebi­et­sre­form zu machen. “Wir erleben seit vie­len Jahren einen schle­ichen­den Abbau von Sozialleis­tun­gen und einen Anstieg von Gebühren und Steuern in unseren Kom­munen. Kom­mu­nale Selb­st­bes­tim­mung ist mehr als Man­gelver­wal­tung. Rot-rot-grün ist der Gege­nen­twurf zur Angsthasen­poli­tik der CDU.”, so Shevchenko weiter.

Auf die kom­mende Bun­destagswahl schaut der neu gewählte Lan­desvor­sitzende opti­mistisch: “Am Ende wer­den sich die Inhalte durch­set­zen. Nie­mand kauft die Katze im Sack. Die SPD sorgt mit ihrem Renten- und Steuerkonzept für mehr Gerechtigkeit.”

Erfurt, den 24.06.2017

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