“Die Menschen auf Lesbos haben kein Dach über den Kopf und das Corona-Virus ist längst im ehemaligen Lager angekommen. Die Menschen sind in Not und brauchend dringend Hilfe. Dass 10 Staaten lediglich 400 Menschen aufnehmen wollen, ist kein Akt der Humanität, sondern das restlose Abbrennen der europäischen Ideale. Das Bundesinnenministerium versagt und handelt unmenschlich. Dabei sind viele Kommunen in Deutschland bereit, Gefüchtete aufzunehmen. Dass mehrere Bundesländer Landesaufnahmeprogramme beschlossen haben, interessiert das Bundesinnenministerium anscheinend nicht.

Wir fordern deshalb alle demokratischen Fraktionen im Bundestag, insbesondere die Mitglieder der SPD-Fraktion auf, mit einem Gruppenantrag auf einem Sonderplenum eine Aufnahmeordnung zu beschließen, um die Menschen aus dem ehemaligen Lager Moria sofort zu evakuieren.

Mehrere Briefe von Bundestagsabgeordneten an die Regierung reichen nicht aus. Die Bundestagsabgeordneten müssen endlich die Verantwortung mit einem Gruppenantrag übernehmen.”

Oleg Shevchenko, Landesvorsitzender der Jusos Thüringen
Sophie Koch, Landesvorsitzende der Jusos Sachsen
Franca Meye, Landesvorsitzende der Jusos Sachsen-Anhalt
Johannes Barsch, Landesvorsitzender der Jusos Mecklenburg-Vorpommern
Umut Kurt, Landesvorsitzender der Jusos Rheinland-Pfalz
Kira Braun, Landesvorsitzende der Jusos Saar
Natalie Pawlik, Bezirksvorsitzende der Jusos Hessen Süd
Anna Tanzer, Landesvorsitzende der Jusos Bayern
Simon Bull, Landesvorsitzender der Jusos Schlesweig-Holstein
Michelle Rauschkolb, stellv. Vorsitzende der Young European Socialists