Anläss­lich des Equal Pay Day for­dern die Jusos Thü­rin­gen erneut die Gleich­be­rech­ti­gung von Frauen. Frauen wer­den in unse­rer Gesell­schaft nach wie vor dis­kri­mi­niert. Der Equal Pay Day macht auf einen die­ser Aspekte aufmerksam. 

So bekom­men Frauen in Deutsch­land 23% weni­ger Lohn. Im EU-Ver­gleich nimmt Deutsch­land damit eine trau­rige Spit­zen­po­si­tion ein.

Die Lohn­un­ter­schiede sind unter ande­rem auf eine starke Tei­lung des Arbeits­mark­tes in typi­sche Frauen- und Män­ner­be­rufe zurück­zu­füh­ren. Berei­che in denen Frauen arbei­ten sind dabei i.d.R. deut­lich schlech­ter bezahlt. „Kurz­fris­ti­ges Ziel muss es sein, die Ent­loh­nung in die­ses Beru­fen deut­lich zu ver­bes­sern.“ so Diana Leh­mann, Lan­des­vor­sit­zende der Thü­rin­ger JungsozialistInnen.

Lang­fris­tig geht es aber darum den Ursa­chen der Segre­ga­tion des Arbeits­mark­tes ent­ge­gen zu wir­ken. „Die Tren­nung in geschlech­ter­ty­pi­sche Berufe beruht dar­auf, dass Kin­der von klein an in bestimmte Rol­len­mus­ter gepresst wer­den. So ler­nen sie früh ihre Geschlech­ter­rolle ken­nen, wel­che auch für die Berufs­wahl ent­schei­dend ist.“ so Leh­mann weiter.

Aber auch dar­über hin­aus besteht Hand­lungs­be­darf: So sind Frauen deut­lich häu­fi­ger pre­kär beschäf­tigt, haben einen schlech­te­ren Zugang zu Füh­rungs­po­si­tio­nen und sind nach wie vor stär­ker in Haus- und Fami­li­en­ar­beit invol­viert als Männer.

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