Die Jusos Thü­rin­gen begrü­ßen die von der Bun­des­re­gie­rung ange­dachte Abschaf­fung der Stö­rer­haf­tung, die den WLAN-Betrei­ber für die Akti­vi­tä­ten der Nut­ze­rin­nen und Nut­zer des WLAN ver­ant­wort­lich macht. „Der Schritt zur Abschaf­fung der Stö­rer­haf­tung war schon lange über­fäl­lig. Jetzt ist der Weg frei für mehr Inter­net für alle“, meint die Vor­sit­zende der Thü­rin­ger Jusos, Saskia Scheler.

Das Inter­net gehöre nicht erst seit heute zu den Grund­be­dürf­nis­sen der Men­schen. Es hält Ein­zug in alle Lebens­be­rei­che. Vor allem für junge Men­schen sei die Nut­zung des Inter­nets sehr wich­tig. Das Ende der Stö­rer­haf­tung dürfe jedoch nicht alles sein. Als nächs­ten Schritt for­dern die Jusos Thü­rin­gen ein umfas­sen­des Pro­gramm zur Schaf­fung von mehr öffent­li­chen WLAN-Hot­spots in den Thü­rin­ger Städ­ten und Gemein­den. Dadurch wird Thü­rin­gen nicht nur inter­es­san­ter für Tou­ris­tin­nen und Tou­ris­ten sowie die Wirt­schaft, son­dern beson­ders für junge Men­schen stei­gert freies WLAN die Lebens­qua­li­tät. Thü­rin­gen kann so sein moder­nes und inno­va­ti­ves Gesicht zeigen.

„Wir wol­len, dass Thü­rin­gen Vor­rei­ter wird, wenn es darum geht, die Mög­lich­kei­ten der Digi­ta­li­sie­rung für die Öffent­lich­keit zu nut­zen. Nach­dem nun end­lich auf Bun­des­ebene für juris­ti­sche Klar­heit gesorgt wurde, müs­sen schnellst­mög­lich öffent­li­che Plätze und Gebäude in Thü­rin­gen mit WLAN aus­ge­stat­tet wer­den. Die Lan­des­re­gie­rung ist nun in der Pflicht”, sagt Scheler.

Ein Grund­stein sei gelegt, damit Thü­rin­gen jün­ger und inno­va­ti­ver werde. Dies gelinge nach Ansicht Schelers aller­dings nicht nur mit die­sem längst fäl­li­gen Schritt, son­dern müsse ins­be­son­dere in Thü­rin­gen kon­se­quent durch den Breit­band­aus­bau vor­an­ge­trie­ben wer­den. Ins­be­son­dere im länd­li­chen Raum fehle es an Mög­lich­kei­ten mit Höchst­ge­schwin­dig­keit im Inter­net zu sur­fen. „WLAN für alle geht nur mit High­speed-Inter­net für alle. Dafür kämp­fen wir auch wei­ter­hin“, so Sche­ler abschließend.

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