Nach einem neo­na­zis­tisch moti­vier­ten Hacker-Angriff auf die Inter­net­sei­ten der KZ-Gedenk­stät­ten Buchen­wald und Mit­tel­bau-Dora erklärt Diana Leh­mann, Vor­sit­zende der Jusos Thüringen:

„Die Gefahr durch Nazis ist heute grö­ßer denn je. Die Ver­un­stal­tung der Web­sites mit rech­ten Sym­bo­len und Links zu neo­na­zis­ti­schen Sei­ten, stellt eine neue Qua­li­tät rech­ter Pro­pa­ganda dar und wird von den Jusos aufs schärfste verurteilt.

Ein­mal mehr zeigt sich, dass Neo­na­zis nicht mehr der plumpe Hau­fen sind, der sich damit zufrie­den gibt, zu rech­ten Auf­mär­schen und neo­na­zis­ti­schen Kon­zer­ten zu fah­ren. Statt­des­sen pro­fes­sio­na­li­sie­ren sie sich und wei­ten ihre Stra­te­gien aus. Um die­ser Ten­denz zu begeg­nen, muss klar wer­den, dass Nazis nir­gendwo zu tole­rie­ren sind. Weder im Inter­net noch auf der Straße.

Ein­mal mehr zeigt sich, dass die wirk­lich Gefahr in Thü­rin­gen nicht von ver­meint­lich links­ex­tre­men Gewalttäter_innen aus­geht, son­dern im rech­ten Spek­trum zu fin­den ist. Der aktu­elle Vor­fall sollte daher auch im Hin­blick auf das Lan­des­pro­gramm gegen Rechts­ex­tre­mis­mus ein deut­li­ches Zei­chen sein, woge­gen sich die­ses zu rich­ten hat.

Wir for­dern des­halb die CDU auf, deut­lich zu machen, was in Thü­rin­gen die wirk­li­che Gefahr ist, die bekämpft wer­den muss.“

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