Anläss­lich der Ver­öf­fent­li­chung des dies­jäh­ri­gen Bil­dungs­mo­ni­tors erneu­ern die Jusos Thü­rin­gen ihre For­de­rung nach dem Umbau des Schul­sys­tems. Die Stu­die attes­tierte Thü­rin­gen im Ver­gleich der Bil­dungs­sys­teme der Län­der einen Spitzenplatz. 

Ange­sichts die­ser Ergeb­nisse warnt der SPD-Nach­wuchs vor zu viel Eupho­rie. „Wir dür­fen nicht ver­ges­sen, dass das deut­sche Bil­dungs­sys­tem im inter­na­tio­na­len Ver­gleich nach wie vor hin­ter­her hinkt. Thü­rin­gen ist da ein Ein­äu­gi­ger unter den Blin­den. Das kann man jetzt schwer­lich als Erfolg ver­kau­fen“, so Diana Leh­mann, Lan­des­vor­sit­zende der Jusos Thüringen.

Lang­fris­tig ist eine Ver­bes­se­rung der Chan­cen­gleich­heit im Schul­sys­tem ohne die Ein­füh­rung des län­ge­ren gemein­sa­men Ler­nens sowie den Ein­satz reform­päd­ago­gi­scher Kon­zepte in Schu­len nicht mög­lich. „Die Ein­füh­rung der Thü­rin­ger Gemein­schafts­schule ist ein wirk­lich guter ers­ter Schritt zum Umbau des Schul­sys­tems. Ohne die flä­chen­de­ckende Ein­füh­rung und die Abschaf­fung des drei­glied­ri­gen Schul­sys­tems wer­den wir unse­ren Ansprü­chen aber nicht gerecht wer­den“, so Diana Leh­mann weiter.

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