Die Jusos Thü­rin­gen äußern sich ent­täuscht über die Unter­stüt­zung des SPD-Lan­des­vor­sit­zen­den Chris­toph Mat­schie im Ren­ten­kom­pro­miss des Par­tei­vor­stan­des. Ziel darf nicht ledig­lich eine Debatte um das Ren­ten­ein­tritts­al­ter sein, son­dern um eine umfas­sende Rentenreform.

„Chris­toph Mat­schie agiert hier im Allein­gang. Auf einer Beschluss­lage des Lan­des­ver­ban­des beru­hen seine Aus­sa­gen jeden­falls nicht“, so die Lan­des­vor­sit­zende des SPD-Nach­wuch­ses, Diana Leh­mann. Der ange­kün­dig­ten Ein­bin­dung der Par­tei wird man dar­über hin­aus eben­falls nicht gerecht. Eine stär­kere Betei­li­gung wurde hier zwar medi­en­wirk­sam ange­kün­digt, umge­setzt wurde sie bis­her nicht.

„Jetzt wäre der rich­tige Zeit­punkt, die Debatte um einen grund­le­gen­den Wech­sel in der Ren­ten­po­li­tik zu füh­ren. Die Dis­kus­sion um das Ren­ten­ein­tritts­al­ter ist viel zu ein­sei­tig“, so Diana Leh­mann wei­ter. Die Ein­be­zie­hung aller Ein­kom­men, die Auf­he­bung der Bei­trags­be­mes­sungs­grenze sowie die Ein­füh­rung einer Min­dest- und einer Höchst­rente könn­ten wich­tige Eck­punkte sein. Zudem set­zen sich die Jusos für ein fle­xi­bles Ren­ten­ein­tritts­al­ter ein.

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