Die Jusos Thü­rin­gen unter­stüt­zen die For­de­rung nach der stär­ke­ren Berück­sich­ti­gung der Gleich­stel­lungs­be­mü­hun­gen von Unter­neh­men bei der Ver­gabe öffent­li­cher Auf­träge. Gemein­sam mit der Arbeits­ge­mein­schaft Sozi­al­de­mo­kra­ti­scher Frauen erar­bei­te­ten sie dies­be­züg­lich eine Stellungnahme. 

„In Sachen Gleich­stel­lung gibt es im Ver­ga­be­ge­setz noch Nach­hol­be­darf“, so die Lan­des­vor­sit­zende der Jusos Thü­rin­gen Diana Leh­mann. Bis­lang ist unklar, wel­che Kri­te­rien eine Rolle spie­len sol­len, wenn Betriebe unter den Aspek­ten der Gleich­stel­lung bewer­tet wer­den. Dar­über hin­aus ist deren Prü­fung laut des Gesetz­ent­wur­fes nicht verpflichtend.

„Der Gesetz­ent­wurf macht deut­lich, dass die Lan­des­re­gie­rung die Gleich­stel­lung der Geschlech­ter als Thema erkannt hat. Es ist jedoch ledig­lich ein ers­ter Schritt“, so Diana Leh­mann weiter.

Die Jusos Thü­rin­gen for­dern die Lan­des­re­gie­rung auf, den Gesetz­ent­wurf ver­bind­li­cher zu gestal­ten. „Damit Gleich­stel­lung kein lee­rer Anspruch bleibt, muss das Land von sei­ner Gestal­tungs­funk­tion Gebrauch machen und ver­bind­li­che Stan­dards set­zen. Nur so kann die Gleich­be­rech­ti­gung der Geschlech­ter Wirk­lich­keit werden.“

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