Der 5. Februar 2020 mar­kiert einen Tabu­bruch. CDU und FDP haben gemein­sam mit der extrem rech­ten AfD in Thü­rin­gen einen Minis­ter­prä­si­den­ten gewählt – allen vor­he­ri­gen Ver­spre­chen zum Trotz. Auch nach Kem­me­richs Rück­tritt ist klar: Die Brand­mauer gegen die Faschist*innen hat einen tie­fen Riss. Inner­halb von FDP und CDU gibt es die Bereit­schaft zur Zusam­men­ar­beit mit der AfD.

Wir Jusos sind zutiefst empört. Die Kon­se­quenz für alle Demokrat*innen muss sein: Mit der AfD darf es keine Koope­ra­tion geben – nicht im Bund, nicht in den Län­dern und nicht auf kom­mu­na­ler Ebene!

Wer mit Faschist*innen pak­tiert, hat die ganze soli­da­ri­sche Gesell­schaft gegen sich! Wir werden
unse­ren Pro­test laut­stark zum Aus­druck brin­gen. Wir alle strei­ten tagtäglich:
–  für Demo­kra­tie und gesell­schaft­li­chen Antifaschismus!

-  für Arbeitnehmer*innenrechte, soziale Gerech­tig­keit und Klimagerechtigkeit!
- gegen Ras­sis­mus, Anti­se­mi­tis­mus und Antifeminismus!

- gegen jede Zusam­men­ar­beit mit der AfD!

Wir Jusos rufen bun­des­weit dazu auf, am Sams­tag, den 15. Februar um 13 Uhr auf dem Dom­platz in Erfurt gemein­sam mit uns auf die Straße zu gehen. Am sel­ben Tag stel­len sich unsere Freund*innen dem Nazi­auf­marsch in Dres­den entgegen.

Unser Anti­fa­schis­mus ist #unteil­bar!
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