Die Jusos Thü­rin­gen orga­ni­sie­ren gemein­sam mit der Grü­nen Jugend, Green­peace und dem Umwelt­re­fe­rat des Jenaer Stu­die­ren­den­ra­tes einen Bus zu den Gegen­kund­ge­bun­gen zum Cas­tor­trans­port im Wendland.

„Wir müs­sen wei­ter Flagge zei­gen und deut­lich machen, dass es kein Umfal­len in der Frage des Atom­aus­stiegs geben darf. Der inhalt­li­che Wel­len­gang bei der CDU lässt uns dar­über besorgt sein“, begrün­det Mar­kus Giebe,Landesvorsitzender der Jusos Thü­rin­gen. die Teil­nahme an den Protesten.

Die Jusos Thü­rin­gen ver­lan­gen von der Bun­des­re­gie­rung ein ehr­li­ches Ver­fah­ren zur Endlagersuche.Politische Macht­spiel­chen dür­fen aus Sicht des SPD Nach­wuch­ses nicht dar­über ent­schei­den, wo meh­rere tau­send Jahre lang strah­len­der Müll gela­gert wird. „Wer Genera­tio­nen­ge­rech­tig­keit pre­digt darf gerade bei die­sem Thema nicht leicht­fer­tig und ver­ant­wor­tungs­los han­deln“ appel­liert Giebe.

Dass eine sichere und soziale Ener­gie­ver­sor­gung durch erneu­er­bare Ener­gien mög­lich ist, müs­sen wir auch in Thü­rin­gen bewei­sen. Dabei müs­sen die Stadt­werke eine her­vor­ge­ho­bene Rolle spie­len. Erneu­er­bar, dezen­tral und sozial muss die Hand­lungs­ma­xime sein. Giebe for­dert deshalb:„Die Stadt­werke müs­sen durch die Schaf­fung eige­ner Erzeug­er­ka­pa­zi­tä­ten stär­ker als Akteur auf dem Ener­gie­markt auf­tre­ten. Nur durch zins­güns­tige Kre­dite, bspw. durch die Thü­rin­ger Auf­bau­bank, wer­den die teu­ren Inves­ti­tio­nen und sozi­al­ver­träg­li­che Strom­preise mög­lich sein.“

Für die Jusos Thü­rin­gen steht fest, dass es wich­tig ist sich wei­ter an den Pro­tes­ten zu beteiligen,aber auch kon­kret vor Ort an nach­hal­ti­gen Lösun­gen zu arbei­ten, damit die Ener­gie­wende im Sinne aller gelin­gen kann.

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.