Zu den neuesten DDR-Aussagen von Bodo Ramelow in der STZ erklärt Peter Metz:
Was Herr Ramelow sich mit seinen schwammigen Äußerungen in seinem Interview geleistet hat, ist ein Skandal. Anscheinend hat er nicht den Mut sich gegen seine eigenen Parteifreunde zu stellen. Wenn er sagt er würde die DDR nicht als Unrechtsstaat bezeichnen, muss man ihm entweder Unwissenheit oder Nähe zum Stalinismus vorwerfen. Auch eine klare Botschaft gegen den von der Linkspartei in einigen Kreisen immer noch verehrten Egon Krenz fehlte in seinen Aussagen.
Ich fordere Herrn Ramelow auf, sich klar von der DDR und seinen stalinistischen Politikern zu distanzieren. Die vielen Opfer der Stasi, die ohne Gerichtsurteil in den DDR Knästen saßen und auch die Verfolgung politisch Andersdenkender sind nicht einmal im Ansatz verteidigungswürdig. Sollte Bodo Ramelow an seinen Positionen festhalten, muss ich mich fragen ob er als Mandatsträger geeignet ist.