Zum mor­gi­gen Lan­des­par­tei­tag der Thü­rin­ger SPD for­dern die Jusos ein Umden­ken bei der Asyl­po­li­tik. Statt Flücht­lin­gen ande­rer Staa­ten im eige­nen Land Schutz zu bie­ten, ori­en­tiert sich das aktu­elle Asyl­recht eher an der Ver­hin­de­rung von Zuwan­de­rung. Dies kann aus sozi­al­de­mo­kra­ti­scher Sicht nicht anders als men­schen­un­wür­dig zu betrach­ten sein. In einem umfas­sen­den Antrag ver­langt der Juso-Lan­des­ver­band daher unter ande­rem die Schlie­ßung der Abschie­be­ge­fäng­nisse und eine Abschaf­fung der Abschie­be­haft, die dezen­trale Unter­brin­gung von Asyl­be­wer­bern sowie die Abschaf­fung der Resi­denz­pflicht und der Gutscheinregelung.
Nach­dem der Juso-Lan­des­vor­stand bereits vor der ent­schei­den­den Par­tei­rats­sit­zung zur Bahn­pri­va­ti­sie­rung mit der For­de­rung eines Son­der­par­tei­ta­ges an die Öffent­lich­keit trat, soll der umstrit­tene Kom­pro­miss nun auch auf dem Lan­des­par­tei­tag dis­ku­tiert wer­den. Eine Ent­schei­dung der Par­tei­ba­sis ist schon wegen des pri­va­ti­sie­rungs­skep­ti­schen Beschlus­ses des Ham­bur­ger Bun­des­par­tei­ta­ges wichtig.
Neben den inhalt­li­chen Impul­sen schi­cken die Jusos zwei Kan­di­da­tin­nen und drei Kan­di­da­ten für den SPD-Lan­des­vor­stand ins Ren­nen. Im aktu­el­len Vor­stand ist nur der Lan­des­vor­sit­zende der Thü­rin­ger Jung­so­zia­lis­ten, Peter Metz, stimm­be­rech­tigt für die SPD-Jugend­or­ga­ni­sa­tion vertreten. 
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