In Bezug auf die am Mitt­woch im Freien Wort geäu­ßerte Ner­vo­si­tät des FDP-Lan­des­vor­sit­zen­den, Uwe Barth, über den Aus­gang der Land­tags­wahl 2009, erklärt der Juso-Lan­des­vor­sit­zende, Peter Metz: „Uwe Barth darf zurecht ner­vös sein. Wenn er als Spit­zen­kan­di­dat sei­ner Par­tei in den Land­tags­wahl­kampf zieht, wird er sein Bun­des­tags­man­dat ver­lie­ren und sehr wahr­schein­lich kein neues Man­dat im Land­tag gewinnen.“

Mit der Erwar­tung, der kom­mende Land­tags­wahl­kampf behandle über­wie­gend bun­des­po­li­ti­sche The­men, beweist der FDP-Lan­des­vor­sit­zende seine Distanz zur Lan­des­po­li­tik. Ebenso der Wille, mit der lan­des­po­li­tisch geschei­ter­ten Union koalie­ren zu wollen.
Die Erwar­tung der FDP, 2009 ein Wahl­er­geb­nis deut­lich über fünf Pro­zent zu erzie­len, erin­nert stark an die 18-Pro­zent-Kam­pa­gne à la Möl­le­mann. Schon nach der Bun­des­tags­wahl 2002 sah die Par­tei damit nicht gut aus.

„Betrach­tet man Uwe Barths Agie­ren als Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter, ist nicht zu erwar­ten, dass er in der Lan­des­po­li­tik große Akzente set­zen könnte. Mit sei­ner ableh­nen­den Hal­tung zur Ein­füh­rung eines gesetz­li­chen Min­dest­lohns in Deutsch­land schwimmt er eher gegen den Strom der Wäh­ler­mehr­heit.“ beschei­nigt Metz dem ein­zi­gen FDP-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten in Thü­rin­gen ein schlech­tes Zeug­nis sei­ner Arbeit.

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