Anfang der Woche legte der Len­kungs­aus­schuss des Natio­na­len Aus­bil­dungs­pak­tes seine Aus­bil­dungs­bi­lanz 2008 vor, in der es heißt: Die Wirt­schaft schuf 2008 rund 86.500 neue Aus­bil­dungs­plätze. Da jähr­lich ledig­lich 60.000 Plätze neu geschaf­fen wer­den sol­len wur­den die Paket­zu­sa­gen übertroffen. 
„Dies ist aller­dings nur eine ober­fläch­li­che Betrach­tung“, so Kat­rin Franke, stell­ver­tre­tende Juso-Lan­des­vor­sit­zende, „denn neu geschaf­fen heißt nicht zusätz­lich und schon gar nicht besetzt. Auch 2008 sank die Zahl der abge­schlos­se­nen Ausbildungsverträge.“ 

Für Thü­rin­gen bedeu­tet das, dass wie­der knapp 3.000 Thü­rin­ger Jugend­li­che leer aus­ge­gan­gen sind. Die Jusos Thü­rin­gen sind sich einig, wer in Thü­rin­gen Zukunft haben und gestal­ten will muss in gute Aus­bil­dung inves­tie­ren. „Auch eine Thü­rin­ger Lan­des­re­gie­rung mit ihrer Lan­des­ver­wal­tung darf sich hier­bei nicht zurück­neh­men.“, so Kat­rin Franke wei­ter, „Schließ­lich muss bzw. sollte gerade diese eine Vor­bild­funk­tion einnehmen.“

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