Im Vorfeld des 1. Mai in Erfurt gab es wilde Spekulationen um mögliche Auseinandersetzungen zwischen Rechtsextremen und linken GegendemonstrantInnen.

Vertreter der GdP rechneten sogar  mit Toten und verletzen. Panikmache – so lässt sich vermuten – die vor allem bürgerliche Lager von der Teilnahme an Gegenaktionen abhalten sollte.

Entgegen verschiedener Vorhersagen, liefen die Gegendemonstrationen und Kundgebungen aber durchweg friedlich ab. Gleichzeitig hat sich gezeigt, dass antifaschistische Aktionen immer stärkere Unterstützung erfahren, v.a. aus bürgerlichen Lagern. Dies gilt es in Zukunft stärker zu unterstützen. Auch gesellschaftliche Akteure müssen sich ihrer Verantwortung in diesem Kontext bewusst sein; mit ihren Einschätzungen haben sie Einfluss auf den Erfolg solcher Aktionen.