Dazu erklärt Peter Metz, Lan­des­vor­sit­zen­der der Jusos Thü­rin­gen: „Die Presse darf den Rechts­ex­tre­men kein Forum bie­ten. Mit die­sem Inter­view nor­ma­li­siert die Uni­que die NPD und ver­hilft ihr unfrei­wil­lig dazu sich in der Gesell­schaft wei­ter zu eta­blie­ren.“ Peter Metz wei­ter: „Aus­ge­rech­net die inter­kul­tu­relle Uni­que fällt auf einen bie­de­ren Nazi her­ein. Die Uni­que hätte einen kri­ti­sche­ren Umgang mit dem Inter­view in ihrer Aus­gabe zei­gen müs­sen. Der NPD- Funk­tio­när hat sich natür­lich bemüht, mög­lichst harm­los zu erschei­nen.“ Für die Jusos ist klar: Wenn sol­che Inter­views durch­ge­führt wer­den, muss die ras­sis­ti­sche und ver­bre­che­ri­sche Welt­an­schau­ung der Rechts­ex­tre­men auch gezielt auf­ge­zeigt wer­den. Wenn der NPD- Funk­tio­när den „Erhalt der ange­stamm­ten Völ­ker und Kul­tu­ren“ for­dert, muss man deut­lich machen, was er damit meint. Näm­lich ras­sis­ti­sche Ver­fol­gung, Hetze und Morde. Für die Jusos ist wei­ter­hin klar: Die Uni­que hätte sich auch nicht den Bären auf­bin­den las­sen dür­fen, dass die NPD auf soziale The­men set­zen möchte, um den Kapi­ta­lis­mus zu ent­schär­fen. Kapi­ta­lis­mus­kri­tik bei der NPD heißt, dass Arbeit­neh­me­rIn­nen, Arbeits­lose und Arbeit­ge­be­rIn­nen sich einem Regime unter­ord­nen sol­len, das durch maxi­ma­les Pro­fit­stre­ben die Finan­zier­bar­keit der Gewalt gegen andere Staa­ten und Men­schen von „nicht- deut­scher“ Her­kunft gewähr­leis­ten soll.

Peter Metz abschlie­ßend: „Wir set­zen auf inter­na­tio­nale Ver­stän­di­gung und eine demo­kra­ti­sche und sozia­lis­ti­sche Lösung der Ver­tei­lungs­frage für alle Men­schen welt­weit. Des­we­gen bekämp­fen wir die NPD und alle wei­te­ren Nazis.“

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