Durch die heutige Festnahme des NPD-Schatzmeisters Erwin Kemna, sehen sich die Jusos Thüringen in ihrer Forderung nach einem Verbot der Partei bestärkt.

„Die NPD und ihre Mitglieder lassen ganz offensichtlich keinen Straftatbestand aus: Neben dem Verbrechen einer menschenverachtenden Politik, der Unterstützung von Kameradschaften, die nächtens zur Jagd auf Menschen blasen tritt nun auch noch der Vorwurf der Untreue“, erklärt der Vorsitzende der Jusos Thüringen, Peter Metz.

Für die Jusos ist es daher unverständlich warum die Bundespolitik nicht ein neues Verbotsverfahren angeht. „Diese Partei und ihre verbrecherischen Umtriebe dürfen nicht länger mit Steuergeldern unterstützt werden. Ein Verbot der NPD wäre eine deutliche und unmissverständliche Absage einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft an den rechten Rand.“, meint Metz abschließend.

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