Leh­mann: „Län­ge­res gemein­sa­mes Ler­nen und neue päd­ago­gi­sche Kon­zepte kön­nen nur durch mehr Leh­rer­ein­stel­lun­gen und ein neues ziel­ge­rich­te­tes Leh­rer­aus­wahl­ver­fah­ren umge­setzt werden.“

Län­ge­res gemein­sa­mes Ler­nen und schul­spe­zi­fi­sche päd­ago­gi­sche Kon­zepte sind dank SPD in Thü­rin­gen keine Uto­pie mehr. Die Zahl der Gemein­schafts­schu­len wird schon im nächs­ten Schul­jahr wei­ter stei­gen. Die­ser Trend ver­deut­licht, dass der Wille von Schul­trä­gern, Eltern, Leh­rern und Schü­lern groß ist, end­lich das alte, stark selek­tie­rende Thü­rin­ger Schul­sys­tem zu überwinden.

„Die Anfor­de­run­gen an Leh­rer und Schul­trä­ger stei­gen dadurch natür­lich an. Medi­en­päd­ago­gi­sche Kon­zepte bei­spiels­weise benö­ti­gen neben den tech­ni­schen Vor­aus­set­zun­gen auch Leh­rer, die im Stande sind diese umzu­set­zen“, beschreibt Diana Leh­mann, Lan­des­vor­sit­zende der Jusos Thü­rin­gen die neuen Her­aus­for­de­run­gen an eine gute Bildungspolitik.

Die Jusos Thü­rin­gen for­dern daher einen grö­ße­ren Ein­stel­lungs­kor­ri­dor, als die bis­her vor­ge­se­he­nen 300 neuen Stel­len für Leh­rer und ein ziel­ge­rich­te­tes Aus­wahl­ver­fah­ren für neues Lehr­per­so­nal an den neu­zu­grün­den­den Gemein­schafts­schu­len. „Wir müs­sen den Schu­len mehr Ver­ant­wor­tung für die Aus­wahl ihres Lehr­per­so­nals geben. Eine rein sta­tis­ti­sche Zutei­lung durch das Bil­dungs­mi­nis­te­rium und die Schul­äm­ter wird den Rea­li­tä­ten nicht mehr gerecht. So ein Ver­fah­ren erfor­dert höhere Inves­ti­tio­nen in Bil­dung, um neue Leh­rer, die neuen Anfor­de­run­gen ent­spre­chen müs­sen, über­haupt ein­stel­len zu kön­nen“, erklärt Diana Leh­mann den Wunsch des  SPD-Nachwuchses.

Die Jusos hof­fen, dass die CDU diese neuen Wege für gute Bil­dung in Thü­rin­gen nicht aus ideo­lo­gi­schen oder pro­fil­neu­ro­ti­schen Grün­den behin­dern wird. Diana Leh­mann abschlie­ßend über den SPD-Koali­ti­ons­part­ner: „Es ist schlicht­weg unbe­greif­lich, wenn CDU-Kom­mu­nal­po­li­ti­ker, wie zum Bei­spiel in Jena, an der Grün­dung und Umset­zung der Gemein­schafts­schule vor Ort mit­ar­bei­ten und die CDU-Land­tags­frak­tion die Pro­bleme und Sor­gen auf­grund von Macht­ge­plän­kel ignoriert.“

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